Attraktiv als Kapitalanlage und zur Eigennutzung: PV-Freiflächen-Investment an der A 44
Klimaschutz und Langfrist-Rendite – Realität mit dem neuen PV-Freiflächen-Projekt der Stadtwerke Soest.
Bild: © EEG-Hellweg-Sauerland eG
Dass Klimaschutz und Langfrist-Rendite sich nicht ausschließen, sondern einander im Zweifel sogar gegenseitig bedingen bzw. in engem Zusammenhang zueinanderstehen, beweist das neue PV-Freiflächen-Projekt der Stadtwerke Soest südlich der A 44. Denn dort wird in Kürze funktionieren, was Investoren noch vor Jahren für schwer realisierbar hielten: Geld in die Energiewende zu stecken und stabile jährliche Zinsen auf das Investment einzustreichen.
Flächen im Soester Süden
Die Flächen liegen vorwiegend im „privilegierten Bereich“ – wie Fachleute wissen, heißt das, die gesetzgeberischen Planungsaufwendungen sind deutlich geringer als anderswo. „Wir haben zwei Flächen von jeweils rund zwölf Hektar Größe zur Verfügung“, schildert Jörg Kuhlmann, Leiter Energieeinkauf, Vertrieb und Dienstleistungen bei den Stadtwerken Soest, „und wir wollen diesen Platz möglichst optimal ausnutzen.“
Leistung bis 30.000 kWp
Betrachtet man die Leistungsfähigkeit des neuen Projekts, werden die beiden PV-Freiflächenanlagen bei rund 25 bis 30 Megawatt Leistung liegen. Umgerechnet entspricht das einer Jahresproduktion von etwa 25 Mio. kWh. Weil die Örtlichkeit der PV-Freiflächen südlich des Gewerbegebiets „Soest-Ost“ liegt, wird seitens der Stadtwerke auch eine Direktanbindung an die Produktionsbetriebe im nördlich der A 44 gelegenen Industriegebiet geprüft.
Attraktive Strompreise durch Wegfall von Netzentgelten – die Anbindung an das Gewerbegebiet Soest-Ost wird derzeit geprüft, ist aber grundsätzlich möglich. Bild: © Wirtschaft und Marketing Soest GmbH/ Gero Sliwa
Direktanbindung spart Kosten
„Bei Direktlieferungen entfallen langfristig Netzentgelte und fast alle Steuern, Abgaben und Umlagen“, erklärt Jörg Kuhlmann, „sodass Strompreise abgebildet werden können, die deutlich unter den derzeit marktüblichen rangieren.“ Die Stadtwerke Soest wollen die in Frage kommenden Betriebe in Kürze gezielt ansprechen. Denn die Attraktivität derartiger Synergien (hohe Eigenverbrauchsquote bei räumlicher Nähe zur regenerativen Erzeugung) ist überaus bemerkenswert. „Aber auch im Vorfeld darf gerne Kontakt zu uns aufgenommen werden“, freut sich Vertriebschef Kuhlmann bereits auf Anfragen.
Attraktive Rendite
Bei einer Laufzeit von zehn Jahren gehen die Stadtwerke bei dem Projekt von einer jährlichen Rendite um die fünf Prozent aus. Normalerweise lasse sich dieser Wert in einer so frühen Projektphase nur schwer zuverlässig quantifizieren, ist sich Jörg Kuhlmann bewusst. „Aber uns hilft bei der Prognose die Erfahrung aus vergleichbaren Projekten wie etwa der PV-Freifläche Hattrop, die wir innerhalb der Planungsgrenzen zuverlässig und sicher aufs Gleis gesetzt haben.“
Business Case steht
Die Investorensuche geht mit Beginn des dritten Quartals in die Vollen. Die Gesamtkosten des Projekts dürften sich um die 15 bis 20 Mio. Euro belaufen. Für einige Unternehmen könnte das Projekt auch eine gute Möglichkeit sein, ihre Nachhaltigkeit signifikant zu erhöhen. „Wir haben Kunden in unserem Portfolio mit rund 10 Mio. Kilowattstunden Jahresverbrauch. Die könnten mit dem neuen Projekt auf einen Schlag komplett klimaneutral werden“, weiß Jörg Kuhlmann. „Das wäre dann die beeindruckende Kombination aus: PV-A 44 – Energiewende geschafft plus Energiekosten signifikant reduziert.“
Weitere Fragen:
Jörg Kuhlmann Leitung Energieeinkauf/Vertrieb/Dienstleistungen
T. 02921 392-235
J.Kuhlmann@stadtwerke-soest.de









